Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Deutschland erlebt seit Jahren zunehmend häufigere Hitzerekorde sowie längere Hitze- und Dürreperioden, die besonders in Städten durch den Wärmeinseleffekt zu spürbaren thermischen Belastungen führen. Steigende Temperaturen und intensivere Hitzewellen wirken sich negativ auf urbane Systeme, Infrastrukturen und die Stadtgesellschaft aus, wobei insbesondere das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen stark beeinträchtigt werden. Diese Herausforderungen werden sich durch den Klimawandel in den kommenden Jahren weiter verschärfen.
Obwohl viele Kommunen bereits Maßnahmen zur Klimaanpassung entwickeln, mangelt es häufig an umfassenden, strategisch abgestimmten Ansätzen für eine flächendeckende Hitzevorsorge. Das neue ExWoSt-Forschungsfeld setzt genau an diesem Punkt an, um Lösungen für diese dringenden Herausforderungen zu entwickeln.